Hubertus-Bildstock

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Um die Lebensgeschichte des hl. Hubertus haben sich viele Legenden gebildet. Die bekannteste ist die Jagd-Legende des Hubertus. Sie ist geschichtlich allerdings nicht nachweisbar:

Durch den frühen Tod seiner Ehefrau suchte Hubertus Ablenkung vom Leid in der Jagd. Hierbei sichtete er eines Tages einen Hirsch. Noch bevor er schiessen konnte, erblickte er zwischen den Sprossen des Geweihs die Erscheinung eines Kruzifixes. Er ging vor Ehrfurcht auf die Knie und gelobte Besserung. Seit diesem Zeitpunkt ließ er von der Jagd ab. Er wurde somit von einem zügellosen Jäger zu einem christlich gemäßigten Jäger oder vielleicht auch zum Jagdgegner.

Wie auch immer, seit dieser Sage gilt Hubertus als „christlicher Jäger“ zum Vorbild der Mäßigung und Ansporn zur waidgerechten Jagd unter Berücksichtigung der Wahrung der Schöpfung.

Heutzutage steht die Jagd für die Hege, also die Pflege von Wildtieren und den Erhalt ihrer Lebensräume.

Der hl. Hubertus wird zudem häufig angebetet, sowohl als Schutzpatron, aber auch Gefahren wie Bisse wilder Tiere oder Tollwut. Er gilt als Patron der Jäger, Förster und Schützengilden, aber auch der Hunde, Metzger und Optiker.

Jahrestag des hl Hubertus ist der 3. November, da die seine Reliquien am 03.11.743 erhoben wurden.